Allgemeine Geschäftsbedingungen
Wenn Sie über SCHILLING IMMOBILIEN eine Immobilie kaufen oder mieten, so berechnet sich die Vermittlungsprovision wie folgt (Stand 20.04.2007):

bei Kaufverträgen über Häuser, Grundstücke, Eigentumswohnungen und gewerbliche Objekte 5 % vom effektiven Kaufpreis

bei Mietverträgen über Wohnimmobilien 2-fache Nettomonatsmiete

bei Mietverträgen über TG-Stellplätze und PKW-Stellplätze 2-fache Nettomonatsmiete

bei Miet- und Pachtverträgen über gewerbliche Objekte 2,5-fache Nettomiete

jeweils zuzüglich der gesetzlichen Mehrwertsteuer, ab 1.1.2007 19 %

Die Vermittlungsprovision ist verdient und fällig mit Abschluss eines notariell beglaubigten Kaufvertrages bzw. bei Vermietung mit Abschluss eines Mietvertrages.

Die Vermittlungsprovision ist vom Käufer bzw. vom Mieter zu zahlen.

  1. Die in unserem Angebot gemachten Angaben entsprechen den uns erteilten Informationen. Wir sind bemüht, über Objekte und Vertragspartner möglichst vollständige und richtige Angaben zu erhalten. Eine Haftung für Vollständigkeit und Richtigkeit wird von uns nicht übernommen.
  2. Ist das nachgewiesene Objekt bereits vorher bekannt gewesen, so hat der Empfänger innerhalb von 3 Tagen nach Erhalt des Angebotes schriftlich, unter Nachweis der anbietenden Stelle, uns dieses mitzuteilen. Geschieht das nicht, gilt unser Angebot als ursächlich im Falle eines Vertragsabschlusses.
  3. Unsere Angebote sind freibleibend, vertraulich und ausschließlich für den Empfänger bestimmt. Bei Weitergabe der Informationen und ausgehändigten Unterlagen über das Objekt an Dritte , haftet der Auftraggeber für unsere o.g. Provision in voller Höhe. Mündliche Abreden sind nur dann gültig, wenn sie von uns schriftlich bestätigt werden.
  4. Mit dem Abschluss eines durch unseren Nachweis oder durch unsere Vermittlung zustande gekommenen Vertrages wird die Vermittlungs- bzw. Nachweisprovision sofort fällig.
  5. Kommt anstelle des vom Makler eingeleiteten Geschäfts ein Ersatzgeschäft oder Zusatzgeschäft zustande, so ist die dafür vorgesehene Provision zu entrichten. Das gilt z.B. auch bei Kauf statt Miete, oder umgekehrt, Erbbaurecht statt Kauf, wie auch beim Erwerb im Wege der Zwangsversteigerung. Die Provision wird auch verlangt, wenn der Auftraggeber nicht alleine erwirbt, sondern mit Dritten zusammen oder dass ein Dritter erwirbt, der mit dem Auftraggeber verbunden ist. Der Auftraggeber ist verpflichtet, innerhalb von 3 Tagen schriftlich mitzuteilen, wenn ihm das nachgewiesene Objekt bereits bekannt ist. Dabei hat er gleichzeitig den Nachweis für seine vorherige Kenntnis zu erbringen. Ohne diese Mitteilung wird angenommen, dass unser Nachweis ursächlich für einen späteren Vertragsabschluss ist.
  6. Die Anforderungen unserer Angebote und Annahme unserer Maklerdienste bedeutet Auftragserteilung und Anerkennung vorstehender Geschäftsbedingungen. Wir nehmen den Auftrag mit der Sorgfalt eines ordentlichen Kaufmanns wahr und verpflichten uns, alle uns bekannten Umstände dem Auftraggeber mitzuteilen, die für dessen Entscheidung bedeutsam sind. Zu Nachforschungen sind wir jedoch nicht verpflichtet. Aus diesem Grunde werden Angaben, die wir von Dritten erhalten haben, ohne Gewähr weitergegeben.
  7. Die Haftung des Maklers wird auf grob fahrlässiges oder vorsätzliches Verhalten begrenzt, soweit der Kunde durch das Verhalten des Maklers keinen Körperschaden erleidet oder sein Leben verliert. Die Firma Schilling Immobilien haftet nicht für die Bonität der vermittelten Vertragspartei.
  8. Die Abdingung oder Nichtigkeit einzelner Bedingungen berührt die Gültigkeit der anderen nicht.
  9. Der Kunde ist verpflichtet, dem Makler die in Erfüllung des Auftrages entstandenen, nachzu- weisenden Aufwendungen (z.B. Insertionen, Internetauftritt, Telefonkosten, Portokosten, Objektbesichtigungen und Fahrtkosten) zu erstatten, wenn ein Vertragsabschluss nicht zustande kommt.
  10. Die Verjährungsfrist für alle Schadensersatzansprüche des Kunden gegen den Makler beträgt 3 Jahre. Sie beginnt mit dem Zeitpunkt, in dem die Schadensersatzverpflichtung auslösende Handlung begangen worden ist. Sollten die gesetzlichen Verjährungsregelungen im Einzelfall für den Makler zu einer kürzeren Verjährung führen, gelten diese.
  11. Der Makler darf sowohl für den Verkäufer als auch für den Käufer tätig werden.
  12. Sofern es die gesetzliche Möglichkeit zulässt, wird unser Geschäftssitz als Gerichtsstand vereinbart.